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Sicher fragst du dich, ob ich mir nun einen Hund zugelegt habe. Na ja, irgendwie schon. Sogar zwei! Allerdings waren meine Vierbeiner aus Zuckermasse.

Wie ich auf den Hund gekommen bin

Die Vorgeschichte

Meine Freundin Cigdem hat seit einiger Zeit zwei Hunde. Mopse um genau zu sein.

Die beiden Rüden sind zwar nicht aus Zucker, jedoch zuckersüß. Cigdem und ihre Kinder lassen nichts auf die beiden Vierbeiner kommen. Vor allem Efe, der Sohn meiner lieben Freundin, ist total in die beiden vernarrt.

Eine Hunde-Torte für Efe

Cigdem bat mich um folgenden Gefallen: Efe feierte seinen Geburtstag im November mit seinen Freunden und wünschte sich eine Torte, mit einer ganz besonderen Dekoration.

Klar kann ich!-Ich sagte zu. Da wusste ich noch nicht so wirklich, auf was ich mich da einließ.

Efe wollte eine Torte mit den  Köpfen von Romeo und Spike, den beiden Vierbeinern, der Familie. Ich schlug ihr vor, die beiden Hundeköpfe in 3D zu modellieren. Diese Technik ist eigentlich nicht so mein Ding. Aber für Cigdem und ihren Sohn wagte ich mich gerne an diese Dekoration.

Wie ich auf den Hund gekommen bin
Meine beiden Models: Spike und Romeo.

Wie die Herstellung meiner Hunde ein Eigenleben entwickelte

Ich lud mir ein Foto von Romeo und Spike von Cigdems Facebook-Account herunter. Schließlich benötigte ich ja eine Vorlage.

Zu erst plante ich beim modellieren meiner Vierbeiner, wie gehabt vorzugehen. Mit dem kreieren von Figuren habe ich ja schon Erfahrung.

Ich wählte dafür die Modelliermasse von Daisy. Auf der “Tortenflair” durfte ich bereits erste Erfahrungen mit dieser Masse sammeln.

Für das Innenleben meiner beiden Hunde verwendete ich eine kleine Kugel aus Styropor. Ich ummantelte sie mit der Modelliermasse. Im nächsten Schritt verwendete ich einzelne Stücke der Modelliermasse. Ich rollte kleine “Würstchen” und modellierte sie auf meine Kugel.

Tipp:

Verwende zum aufmodellieren die Masse von Daisy. Der Hersteller heißt Laped.

Wärme das Material mit der Hand etwas an.

Mit dem Dresten-Tool oder einem Silikonpinsel (übrigens mein Lieblingswerkzeug) kannst du Modelliermasse sehr gut verstreichen.

Weshalb hat dieser Hund nur so viele Falten?!?

Ich betone, an dieser Stelle, noch einmal daß Romeo und Spike zur Rasse der Mopse gehören.  Das hieß für mich gaaaaaanz viele Falten formen.

Ich modellierte Würstchen für Würstchen an den Kopf meines ersten Vierbeiners. Immer wenn ich auf mein Foto schaute, hatte ich das Gefühl dass ich irgendwo Eine vergessen hatte.

Wie können diese Hunde nur so viele Falten haben?!? 

Wenn ich daran dachte, dass ich das Ganze noch ein zweites Mal vor mir hatte, stellten sich mir in Gedanken die Nackenhaare.

Kopf Nummer zwei wurde nach der Fertigstellung noch einmal komplett umgestaltet. Die Hautfalten des Hundes ähnelten denen auf meinem Foto überhaupt nicht. Also alles wieder runter und nochmal von vorn.

Die Herausforderung: Ohren

Weshalb ich mich hier so schwer tat, weiß ich bis heute nicht. Die Ohren wollten nicht halten. irgendwann versuchte ich es mit “Superglue”. Den Tipp bekam ich im Orchideen-Workshop bei Robert Haynes.

Wie du “Superglue” herstellst
  • Gebe etwas Blütenpaste oder Fondant in ein Glas oder eine Schale.
  • Schütte nun etwas von deinem angerührten Zuckerkleber dazu.
  • Vermische alles zu einer dickflüssigen Paste.

Im Kühlschrank hält sich der “Superglue” im geschlossenen Zustand ca. 6 Monate.

Wird der Kleber verwendet, erneuere ihn nach ca. 2-3 Wochen.

Superglue darauf, eine Hautfalte, als Sicherheit, um die Ohren und sie hatten Halt. 

Yeah! Eine gute Improvisation ist doch alles.

An der Zunge hatte ich am meisten Spaß. Die Farbe passte perfekt. Nach ein paar Minuten waren sie bereits an die Schnauze angepasst.  Zum Schluss setzte ich noch einige Akzente mit etwas Puderfarbe.

Wie ich auf den Hund gekommen bin
Romeo und Spike aus Zucker.

Pfoten und Knochen waren schnell modelliert. Für die blauen Schleifen verwendete ich dieses Mal eine Schleifen-Mould. Auch ich darf mir es doch auch einmal leicht machen, oder?

Essbare Erde ?!?

Nichts einfacher als das.

Hier kommt eine kleine Anleitung für dich:

Ab mit dir in den Supermarkt. Besorge dir dort Oreo-Kekse.

Löse die Kekse von der Creme und packe sie in einen Gefrierbeutel.

Jetzt kommt der Teil an dem du so richtig deinen Frust vom Alltag abbauen kannst: Schlage mit dem Fleischklopfer auf die Kekse in der Tüte, bis sie krümelig sind.

Fertig!

Ich würde dir empfehlen die ganze Aktion nicht nachts zu starten.

Wir wollen ja nicht, dass deine Nachbarn vor deiner Wohnungstür stehen und sich über den Lärm beschweren.

Die “Oreo-Erde” hält am besten mit Pipingel auf deiner Torte. Das streichst du zuvor auf die gewünschte Stelle, auf den Fondant.

Wie ich auf den Hund gekommen bin

Die Maserung prägte ich nach dem selben Verfahren in die Steine, wie ich das bereits bei meiner Geburtstagstorte für Miros Kumpel Jan tat. 

Die Pfoten malte ich frei Hand mit dem Pinsel und schwarzer Pastenfarbe auf den Fondant.

Romeo und Spike aus Zucker für Efe

Ich war sehr gespannt, wie Cigdems Sohn die Geburtstagstorte gefallen würde.

Efe war total begeistert. Auch die Geburtstags-Gäste staunten über diese individuelle Torte.

Ich hoffe doch sehr, meine beiden Models Romeo und Spike waren auch zufrieden mit meiner Arbeit.

Vielen Dank liebe Cigdem für die Freigabe Deines Fotos ❤︎.

Wie gefällt Dir die Geburtstagstorte von Efe?

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