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Seit dem Film “Braveheart” bin ich begeistert von Schottland. Dank der TV-Serie “Outlander”  und dem Schauspieler Sam Heughan hat es mich nun entgültig erwischt.

Nein, ich will mir keinen Schotten angeln (Obwohl ich zugeben muss, dass ich Männer in der schottischen Tracht unheimlich sexy finde)! Schottland steht als Reiseziel schon sehr lange auf meiner Liste.

Ich liebe die Natur-, die Schlösser- und Burgen in Schottland. Ich möchte einmal Loch Ness sehen, einmal mit der Jacobite Stream Train fahren, Wiskey probieren. An das leckere Shortbread wage ich gar nicht zu denken.

Sagen und Legenden, sowie die Keltische Mythologie faszinieren mich schon seit meiner Jugendzeit.

Bald ist es soweit

Ende Juni geht mein Traum in Erfüllung. Ein kurzer Städtetrip nach Edinburgh und ein fünftägiger Roadtrip mit einem Camper durch das Land.

Schottland werde ich nicht alleine unsicher machen.  Mit meiner Begleitung habe ich, mit meiner Bloggerfreundin Carolin von “Leben á la carte“, einen Reiseprofi an meiner Seite.  Bei unserem ersten Treffen in Köln, haben wir uns bei einer Pyjama-Party prima amüsiertSchnell stand fest, dass wir unbedingt einmal zusammen verreisen müssen.

Für unsere Reiseplanung haben wir ein bisschen in die Runde gefragt und von einigen Bloggern wirklich tolle Tipps bekommen.

Hier findest du die Antworten:

Teil 1 kannst du bei Carolin auf dem Blog lesen.

Roadtrip Schottland-Teil 2

9 Blogger verraten ihre Geheimtipps für eine Reise nach Schottland

6) Der beste Sheperd’s Pie von Edinburgh

Okay, ich gebe zu, ich habe nicht wirklich alle Sheperd’s Pies in der schottischen Hauptstadt getestet. Aber der im Greyfriars Bobby war so unglaublich gut, da konnte gar nichts besseres mehr kommen! Aber der Reihe nach: Im Anschluss an einen Spaziergang über den Greyfriars Kirkyard knurrte der Magen und ich wollte nur schnell irgendwo einen Happen essen. Da bot sich das Lokal direkt neben dem Friedhof natürlich an. Greyfriars Bobby heißt es, weil auf dem Friedhof auch Bobby begraben liegt, ein Skye Terrier, der von 1858 bis zu seinem eigenen Tod 1872 am Grab seines Herrchens wachte. Bobby hat nicht nur ein eigenes Grab auf dem Friedhof, sondern auch eine Statue davor. Wie man an seiner blankgescheurten Nase sehen kann, bringt es Glück, diese zu reiben. Direkt hinter der Statue befindet sich das Greyfriars Bobby, ein Pub. Ich hatte meine Zweifel, ob ein so zentral gelegenes und touristisch beliebtes Lokal wohl wirklich gutes Essen zubereiten würde. Was soll ich sagen? Ich wurde überrascht! Innen ist es sehr heimelig und man fühlt sich wirklich in Schottland angekommen. Zudem waren nicht nur die Preise absolut in Ordnung, auch das Essen war richtig, richtig gut! Das Püree, die Sauce, die überbackene Pastete…mmmh! Auch ein großes Lob für die Dessertparade; Schokokuchen, Salted Caramel Eclair und Lemon Cake waren fantastisch! Und wisst ihr, was der beste Beweis dafür ist? Es gibt keine Fotos vom Essen! Das hab ich beim Schlemmen nämlich ganz vergessen.

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Über Anuschka und “Rosas Reisen

Roadtrip Schottland-Teil 2

 

 

 

 

 

 

Ob Surfen in Marokko, Reiten in der Prärie, Trekking durch Schwedens Wälder, oder Wüstentouren durch Arabien – Hauptsache die Welt mit eigenen Augen sehen! Dem Ruf der Wildnis konnte Anuschka nie widerstehen und zog deshalb zum Beispiel für einen Winter nach Finnland, um dort Schlittenhunde zu trainieren. Seit 2014 bloggt sie über ihre Erlebnisse auf „Rosas Reisen“. Rosa, das ist ihr großes Kuscheltiernilpferd, das immer mit dabei ist, wenn Koffer oder Rucksack es zulassen.

7) Highland Games in Balloch, am Loch Lomond

„Uahhhhhh“, brüllt der Mann und wirft einen ganzen Baumstamm von sich weg. Bekleidet ist er lediglich mit einem grün karierten Rock und an seinem Hals spannen sich vor Anstrengung, sämtlich Adern und Sehnen. Diese Szene hat sich nicht etwa im Fernsehen in einem Historiendrama abgespielt, sondern ich befinde mich mitten in den Schottischen Highlights. Genauer gesagt bei den alljährlichen Highland Games in Balloch, am Loch Lomond. Es ist das erste Mal, dass ich an so einem Schauspiel teilnehmen darf und ich bin fasziniert. Erstmal fasziniert davon, das es mit 30 Grad erstaunlich warm ist für Schottland, aber auch von den vielen verschiedenen Darbietungen. Auf einer Bühne tanzen Jungen und Mädchen im Gleichklang zu Dudelsackmusik. Auf dem Sportplatz jagen sich Männer auf alten Fahrrädern. Ich probiere das erste Mal Haggies, während ich mich mit einem Schotten unterhalte, den ich eigentlich nicht verstehe. Und da sind natürlich auch die ‘verrückten’ Baumstamm Werfer. Tatsächlich entsprechen diese Männer dem Bild, welches man von einem waschechten Schotten im Kopf hat: Breit gebaut und im Schottenrock. Aber natürlich gibt es auch Frauen, die zu ähnlichem im Stande sind. Als sich schlussendlich die Sonne über dem See senkt, geht ein ereignisreicher Tag zu Ende, den ich nicht missen möchte. Wer einmal die Seele Schottlands spüren möchte, sollte sich Highland Games nicht entgehen lassen.

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Über Lynn und “Lieschenradieschen reist

Roadtrip Schottland-Teil 2

 

 

 

 

 

Lynn ist Schreibende hinter http://www.lieschenradieschen-reist.com. Ihr Herz hat sie an das südliche Afrika verloren. Genauso liebe sie es aber, Europa zu erkunden – hier ist alles so schön nah beieinander! Am liebsten ist sie dabei wandernd unterwegs.

8) Über Glasgow, Devil’s Pulpit,die Kelpies, Loch Lomond, Burgen und Schlösser

Glasgow ist eine tolle Stadt, wirklich. Immer was los, immer Livekonzerte und nicht so vergessen, die Menschen dort, denn „People make Glasgow“ sagt die Stadt von sich selber.

Ist einem der Trubel in der Sauchiehall Street dann doch einmal zu viel, gibt es genügend Möglichkeiten, dem in Glasgow’s Umland zu entfliehen. Alles innerhalb von ca. einer halben Stunde von Glasgow aus zu erreichen.

Ein wahrlich gut versteckter, aber ebenso fantastischer Ort zur Flucht in die Natur, ist der sogenannte „Devil’s Pulpit“ im Finnich Glen. Gerade mal eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt, theoretisch zumindest, denn die Suche ist ein kleines bisschen tricky

Auch nicht weit, sind die Kelpies. Die Kelpies sind die wohl größten equinen Statuen der Welt. Ein Must-Do ist hier auf jeden Fall ein „Selfie mit nem Kelpie“. Good Fun.

Als Archäologin (aber wohl auch jeden anderen Schottland Fan) zieht es mich natürlich immer wieder zu Burgen. Schottland ist voll davon. Glasgow hatte wohl auch mal eine (daher der Straßenname „Castle Street“), aber leider, leider nichts mehr vorhanden. Dann muss man eben zum nahe gelegenen Dumbarton Castle fahren.  Auch wenn es „Castle“ heißt, ein klassisches Castle sucht man hier vergeblich ;). Dafür genießt man eine wunderbare Aussicht!

Der gesamte Loch Lomond and the Trossachs National ist nicht zu vergessen, eine Sehenswürdigkeit für sich.

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Über Jenni und “Little Lizard

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Jenni kommt aus dem Ruhrgebiet. Sie studiert Archäologie und Geschichte. Während ihrer Studienzeit verreiste sie oft es ging an alle möglichen Orte (alles aufzuzählen wäre zu viel 😉 ). Momentan lebt sie für ein Jahr in Glasgow und studiert dort Geschichte. Schottland ist sozusagen das “land of her heart”.

Abgesehen vom Reisen liebt sie das Wandern, Klettern und Fotografieren.

9) Zur Teestunde in Willows Tearoom

Wer im schottischen Glasgow unterwegs ist, sollte dort unbedingt zu einer Teestunde in Willow Tearooms einkehren. Der Teeraum wurde bereits 1903 eröffnet – ist also schon weit über 100 Jahre alt. Ihr findet Willow Tearooms in der Sauchiehall Street 217 – die Straße ist auch gleichzeitig eine bekannte und große Einkaufsstraße in Glasgow.

Wer bei Willow einkehrt, der sollte unbedingt Zeit mitbringen. Denn bei Willow könnt ihr eine echt englische Teestunde zelebrieren.

Bestellt euch zur Teestunde Tee, Brot und Gebäck. In der Karte findet ihr eine große Auswahl an Leckereien. Da fällt die Entscheidung schon etwas schwer.

Bevor ihr eure Teestunde genießt, streift aber bitte unbedingt durch das komplette Café – denn das hat es in sich.

Insgesamt verteilt sich das Café über mehrere Stockwerke und das sieht man auf den ersten Blick überhaupt nicht – jedes Stockwerk ist anders gestaltet und die unterschiedlichen Räume könnten auch aus unterschiedlichen Epochen stammen.

Es gibt auch versteckte Nischen und Ecken – von stilvoll bis irgendwie abstrakt.

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Über Tanja und “SPANESS

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Tanja schreibt auf SPANESS (http://www.spaness.de) über Wellness- und Gesundheitsthemen.

Alle Berichte zu ihrem Schottland-Roadtrip findest du in ihrem Wellness- und Wohlfühl-Reiseblog Wellness-Bummler https://www.wellness-bummler.de/europa/schottland/

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2 comments on “Roadtrip Schottland-Teil 2”

  1. Liebe Denise,

    oh oh, da haben wir jetzt aber eine riesige Auswahl an tollen Tipps – ich kann mich absolut gar nicht entscheiden, wir müssen uns wohl nochmal ausgiebig beratschlagen, was wir denn nun eigentlich machen wollen 😀

    Schöne Grüße,
    Caro

    • Hallo Caro,

      ja, das hast Du so recht. Wir haben tatsächlich eine riesen Auswahl bekommen.
      Aber ich finde, wir haben das ja gut gemeistert in Schottland.

      Liebe Grüße
      Denise

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