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Ehrlich gesagt habe ich verdammt lange überlegt, wie die Überschrift für diesen Post lauten sollte. Ich habe mich ganz einfach für “Erlebnis Schottland” entschieden. Das gibt das Abenteuer wieder, welches meine Freundin Carolin von “Leben á la carte” und mich in Schottland erwartete.

Ich habe so viel erlebt, dass ich alles erst einmal in Ruhe verarbeiten musste. Dennoch kann ich kaum abwarten, dir von unserem Abenteuer zu berichten.

Erlebnis Schottland

Die vielen ersten Male…

Wo fange ich nur an. Meine Liste ist in diesen paar Tagen ziemlich lange geworden.

Die erste Hostelübernachtung

Als Kind war ich des Öfteren auf Jugend-Freizeiten. Das man dort in einem Mehrbettzimmer nächtigt war also für mich nichts Neues. Mittlerweile bin ich eher Hotels gewöhnt. Ich bin ein Fan von Bed and Breakfast-Hotels oder kleinen Pensionen. Das ich nach fast zwanzig Jahren wieder in einem Mehrbettzimmer nächtigen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Meine liebe Freundin Caro von “Leben á la carte“, hat mich diesbezüglich gleich ins kalte Wasser geworfen: Ein 18-Bett-Schlafsaal für zwei Nächte.

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Das erste Mal in einem gemischten Schlafsaal

Ok, als Kind oder Teeny wirst du  ja dann im doch noch strickt nach Männlein und Weiblein getrennt. Als meine Freundin Carolin, mir dann eröffnete, dass sie uns in einen gemischten Schlafsaal einbuchen möchte, war das schon ein leicht seltsames Gefühl. Ich komme eben doch noch aus einer anderen Generation. Egal, wird schon schiefgehen dachte ich mir.

Fazit

Meine oberste Priorität war in dieser Woche: Schlafen; wo ist mir egal, Hauptsache ein sauberes Bett und saubere Sanitäre Einrichtungen. Im High Street Hostel, Edinburgh wurden wir nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich würde jederzeit wieder dort übernachten.

Das erste Mal in einem Dungeon

Ich gebe es ja zu, ich bin ein absoluter Angsthase!

Geisterbahnen habe ich selten von innen gesehen. Horrorfilme kann ich mir bis heute nicht anschauen. Horror-Nights in  den Freizeitparks meide ich konsequent.

Als Caro das Dungeon in Edinburgh, bei unserer Reiseplanung, ins Spiel gebracht hat, bekam ich dieses berühmte mulmige Gefühl in der Magengegend.

Was ist ein Dungeon?

Das Wort kommt aus dem englischen und heißt übersetzt “Kerker” oder “Verlies”. Es ist auch ein Begriff für Rollenspiel.

Du findest die Dungeons mittlerweile in fast jeder bekannteren Großstadt.  

The Edinburgh Dungeon

Der Besuch ist eine unvergessliche Zeitreise durch Edinburgh, mit vielen modernen Special Effects und Shows mit professionellen Schauspielern.

Geeignet für Besucher ab 10 Jahren, außer für Personen mit einer Herzerkrankung oder Angsthasen (!) und Besuchern mit schwachen Nerven.

Ja, unvergesslich war es-In der Tat! Das das Dungeon nichts für Angsthasen und Leute mit schwachen Nerven ist, das ignoriere ich jetzt einmal dezent.-Zumal mir meine Kollegin in meinem Hauptjob, vor meiner Schottlandreise, noch richtig schön Angst gemacht hat.

Fazit

Die Stories waren gruselig, hatten geschichtlichen Hintergrund und waren teilweise echt ekelig umgesetzt.

Ich habe gebrüllt wie eine Blöde vor Angst und hatte einen heiden Spaß!

Erlebnis Schottland

 

(Warum Caro nun liebevoll “Sweaty Betty” von mir genannt wird, erzähle ich dir in einem der nächsten Posts)

Das erste Mal freiwillig (!) in schwindelnder Höhe

Linlithgow Palace war eines der drei Schlösser, die Carolin und ich besuchten. Um ganz genau zu sein eine Schlossruine. Ein wirklich beeindruckender Bau. Natürlich hat solch ein Schloss auch Treppentürme (wie soll es auch anders sein). Miro überredete mich in New York mehr oder weniger von Miro auf das Empire State Building mitzukommen. Dieses Mal traute ich mich alleine die Treppen hinauf, in schwindelnde Höhe. Ich war mächtig stolz auf mich!

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Das erste Mal Wildcampen

Ich habe noch nie richtig gezeltet (Die Übernachtung im Zelt , im Garten meiner Eltern, zählt nicht).

Um so aufgeregter war ich, als die erste Übernachtung in unserem Camper irgendwo im Nirgendwo vor Stirling, an einem Waldrand, anstand. Etwas mulmig war mir da schon im Magen.

Abgesehen davon, dass unsere Gasflasche entgegen unserer Erwartungen fast leer war (So das wir um unser Abendessen bangen mussten), bei unserem Geschirr sich die Beschichtung löste,  war unser Nachtlager im Bus sehr unbequem und kalt. Das Auto hatte nicht mal eine Decke oder Kissen (Eigentlich gehört so etwas für mich zur Grundausstattung.).

Obwohl das Auto abgeschlossen war, war ich bei vorbeifahrenden Autos doch recht angespannt und fand erst spät in den Schlaf.

Das erste Mal Roadtrip

Es hätte so schön sein können. Trotz schlechten Schlafes waren wir nach unserer Nacht, im Camper, guter Dinge.

Ok, das Auto sah dann doch etwas Strange aus (ehrlich gesagt mag ich die Schlümpfe auch nicht besonders). Und hätte ich doch mal wieder nicht mein Bauchgefühl ignoriert…

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Wir planten am selben Tag bis nach Inverness zu fahren. Hatten dort auch schon ein Hostel gebucht (Noch eine Nacht in diesem Auto wollten wir uns nicht zumuten). Leider kamen wir nie dort an. Auf der Autobahn zwischen Stirling und Inverness endete unser Roadtrip nach nur 24 Stunden.

Was dann passierte.-Eine kurze Zusammenfassung

  • Die Roadassistance  erwartete tatsächlich, dass wir das Auto selbst reparieren
  • Nach 5 Stunden Kälte, ohne Essen kam endlich ein Mechaniker der einen Schaden der Lichtmaschine feststellte. Das Auto war nicht mehr fahrtüchtig.
  • Wicked Campers verpflichte uns, den Camper ordnungsgemäß in Edinburgh abzuliefern.
  • Drei Stunden Rückfahrt im unbequemen  Abschleppwagen
  • 24 Stunden ohne Essen
  • Eine Stunde um eine überteuerte Unterkunft in Edinburgh zu finden

Danke Wicked Campers, dass wir unseren Traum nun vorerst weiterträumen dürfen.

Caros Fazit: ” Never trust a Ganja Smurf”

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P.S. Wir versuchen noch immer unser Geld von Wicked Campers zurück zu bekommen. Bisher kam keinerlei Reaktion seitens des Unternehmens.

Mein erster Wiskey

Zurück in Edinburg haben wir dann erst einmal Schlaf und Essen nachgeholt und eineinhalb Tage um unserern geplatzten Roadtrip getrauert. Für die letzten beiden Nächte checkten wir in unser erstes Hostel erneut ein.

Nachdem unser geplantes Wisky Tasting dank des Camper-Dramas auch ins Wasser gefallen ist, besorgten wir uns welchen bei Satinsbury`s, dem Supermarkt um die Ecke.

Whiskey ist doch ein ziemlich starkes Zeug. Gemischt mit Cola zwar recht gut zu trinken. Jedoch ist mir der Alkohol recht schnell zu Kopf gestiegen. Ich bin einfach nicht wirklich trinkfest. Also habe ich nach 1 1/2 Gläsern aufgegeben und darum gebeten etwas Essen zu gehen, damit mein Übelkeitsgefühl verschwindet.

Erlebnis Schottland

Ja das war es in der Tat. Ein Erlebnis! Ich bin mittlerweile über eine Woche zu Hause und sehne mich nach der sagenhaften Landschaft und Edinburgh. In meinem Kopf plane ich bereits meinen nächsten Trip (Dieses Mal definitiv ohne Wicked Camper`s). Ich habe noch so viel in Schottland zu entdecken.

Erlebnis Schottland
Blick auf Edinburgh

Herzlichen Dank an Visit Scotland für die Unterstützung unserer Reise und an Carolin von “Leben á la Carte” für die tollen Fotos ❤︎.

Ein großes Dankeschön gebührt Dir, meine liebe Carolin ❤︎.

Danke für Deine tolle Organisation der Reise und  für Deine Ruhe in den diversen heiklen Situationen😉. Danke für Deine Geduld, wenn ich mal wieder etwas länger gebraucht habe (Du weisst, ja das Alter 😅). Vielen Dank für viele lustige Stunden, intensive Gespräche und Dein allzeit offenes Ohr ❤️.

Ganz herzlichen Dank für die wundervolle Woche, die ich mit Dir in Schottland verbringen durfte. 

Erlebnis Schottland

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